Diese Frage stellten sich die Röttbacher Vorschulkinder bei ihrem Besuch in der Waldimkerei im Kreuzwertheimer Himmelreich. Gut, dass Imker Johann Vogeltanz zur Stelle war, um den Kindern zu erklären, dass dies natürlich nicht der Fall sei.
Eine Woche zuvor hatte Herr Vogeltanz alle Kinder im Röttbacher Kindergarten besucht und ihnen dort viele spannende Dinge über Bienen erzählt. So wussten die Vorschüler nun bereits, dass sich im Winter alle Bienen im Bienenstock dicht zusammenkuscheln, um ja nicht zu frieren. Und, dass jede Biene dort eine wichtige Aufgabe hat, z.B. von Blüte zu Blüte zu fliegen und dort Nektar und Pollen zu sammeln. Aus diesen machen die Bienen dann leckeren Honig, den der ein oder andere sicher schon auf seinem Frühstücksbrot hatte. So war die Freude bei den Kindergartenkindern natürlich groß, als es für alle am Ende des Vormittags leckere Honigbrote zu essen gab.
Was aber nun ist das Besondere an der Drohnenbiene, wenn sie schon nicht ferngesteuert ist? Auch auf diese Frage wusste Herr Vogeltanz eine Antwort. Die Drohne, also die männliche Biene, erfuhren die Kinder, habe keinen Stachel. Man müsse also niemals Sorge haben, von diesen gestochen zu werden. So konnten die ganz Mutigen unter den Kindern, solch eine Biene auch einmal auf ihrer Hand krabbeln lassen.
