…kommt – nein nicht das Christuskind, jedenfalls nicht am Freitag nach Christi Himmelfahrt. Aber die Röttbacher Feuerwehr kommt seit vielen Jahren an diesem Tag und zwar in den Kindergarten nach Röttbach.
Zum Glück nicht im Einsatz, sondern um mit allen Kindern und ihren Erzieherinnen eine Evakuierungsübung zu machen und so für den Ernstfall, wenn es wirklich einmal im Kindergarten brennen sollte, zu üben.
So warteten also alle Kinder gespannt in der Turnhalle auf die Feuerwehrmänner, die schon bald in großer Zahl anrückten. Dieses Mal war sogar ein Mitglied der Jugendfeuerwehr mit dabei, denn ab 12 Jahren dürfen alle interessierten Mädchen und Jungen bei der Feuerwehr mitwirken.
So ein Feuerwehrmann hat immer eine Menge spannender Sachen dabei, so auch eine Axt, falls die Feuerwehr sich einmal einen Weg durch eine verschlossene Tür in ein brennendes Haus bahnen muss. Zu der Ausrüstung zählen auch richtig feste Schuhe, die sind so fest, dass man den Feuerwehrmännern sogar auf den Fuß treten darf, ohne dass diese gleich „Aua“ schreien. Ein bisschen unheimlich sieht so ein Feuerwehrmann manchmal dann ja schon aus, vor allem wenn es sich um einen Atemschutzgeräteträger handelt, der dann überhaupt nicht mehr richtig zu erkennen ist und auch ganz komisch spricht. Aber natürlich steckt unter diesem Anzug auch nur ein ganz normaler Mensch, in diesem Fall sogar ein Kindergartenpapa.
Der vielleicht wichtigste Teil des Vormittags, die Rettungsübung, fehlte jedoch noch, weshalb nach einer Weile alle Kinder mit den Erzieherinnen wieder in ihre Gruppen gingen, von dort ging es über den Rettungsweg, also die große Feuertreppe nach draußen. Dort versammelten sich alle neben der Mehrzweckhalle, denn dort wäre auch im Ernstfall, also wenn es wirklich einmal brennen würde, der Sammelpunkt für alle Personen aus dem Kindergarten.
Nachdem nun alle erfolgreich „gerettet“ waren, endete der Vormittag mit einer Menge Spaß und jeder Menge Wasser, als die Kinder ihr Geschick beim Spritzen mit dem echten Feuerwehrschlauch beweisen durften.
